Wodka

Wodka: mäßiger Gehalt an Histamin und Salicylate; geringer Gehalt an Gluten. Wenn Sie darauf empfindlich reagieren, prüfen Sie das Produkt vor dem Verzehr.
Unverträglichkeiten
- Histamin (+Liberatoren / DAO-Hemmer)Mäßig
Wodka wird zur höchsten Reinheit aller Spirituosen destilliert und danach filtriert, er trägt also im Wesentlichen nichts als Ethanol und Wasser — kein Histamin übersteht einen Brennkessel. Das Ethanol ist das ganze Problem: Es blockiert die DAO, der Wodka ist also nicht die Quelle, sondern die Handbremse für alles andere in der Mahlzeit.
Quellen· 3
- Maintz & Novak, Am J Clin Nutr 2007
- Comas-Basté et al., Biomolecules 2020
- EFSA (2016), Neubewertung von Schwefeldioxid und den Sulfiten, EFSA Journal 14(4):4438
- SalicylateMäßig
Die Destillation lässt sehr wenig Salicylat zurück, Wodka steht hier also fast ausschließlich wegen der Wirkung des Alkohols selbst — erhöhte Durchlässigkeit des Darms und langsamerer Abbau von Salicylat.
Quellen· 2
- Duthie G.G. & Wood A.D., Food Funct 2 (2011) 515-520, natürliche Salicylate in Lebensmitteln
- Scotter M.J. et al., Food Chem 105 (2007) 273-279, und Venema D. et al., J Agric Food Chem 44 (1996) 1762-1767
- GlutenMöglich
Wodka ist glutenfrei, auch wenn er aus Weizen hergestellt wird, und der Grund ist physikalisch: Gluten ist ein Protein, Protein verdampft nicht, und nur der Dampf verlässt die Brennblase. Das Getreide auf der Flasche sagt etwas über den Geschmack und nichts über das Gluten. Das Gesetz sagt es in einem Satz, und der Satz lohnt das Zitat: Anhang II nimmt „Getreide zur Herstellung von alkoholischen Destillaten einschließlich Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs“ von der Glutenangabe aus. Eine Ausnahme ist ein Urteil über das Verfahren und keine Messung an der Flasche — deshalb bleibt offen, was NACH der Destillation zugesetzt wurde.
Quellen· 5
- Coeliac UK — gluten free diet guidance: “All spirits are distilled during the manufacturing process and this process removes any trace of gluten”
- Bier, Lager, Stout und Ale nicht geeignet
- glutenfreies Bier bei höchstens 20 ppm
- Bieressig aus Gerstenmalz sowohl geprüft als auch als glutenfrei gekennzeichnet
- Verordnung (EU) Nr. 1169/2011, Anhang II
- TyraminKeine
- SaccharoseKeine
- FODMAPsKeine
- LaktoseFODMAPsKeine
- OligosaccharideFODMAPsKeine
- SorbitFODMAPsKeine
- FruktoseFODMAPsKeine
- NickelKeine
- OxalateKeine
Die Unverträglichkeitsstufen beruhen auf unseren dokumentierten wissenschaftlichen Quellen. Quellen ansehen →
Reagieren Sie auf Histamin (+Liberatoren / DAO-Hemmer)? Prüfen Sie auch diese
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Häufige Fragen
Wodka: welche Unverträglichkeiten?
Auffällig: Histamin, Salicylate und Gluten. Keine Spur von: Tyramin, Saccharose, FODMAPs, Laktose, Oligosaccharide, Sorbit, Fruktose, Nickel und Oxalate.
Wodka: wie viel Histamin?
Mäßiger Gehalt an Histamin. Wodka wird zur höchsten Reinheit aller Spirituosen destilliert und danach filtriert, er trägt also im Wesentlichen nichts als Ethanol und Wasser — kein Histamin übersteht einen Brennkessel. Das Ethanol ist das ganze Problem: Es blockiert die DAO, der Wodka ist also nicht die Quelle, sondern die Handbremse für alles andere in der Mahlzeit.
Wodka: wie viel Salicylate?
Mäßiger Gehalt an Salicylate. Die Destillation lässt sehr wenig Salicylat zurück, Wodka steht hier also fast ausschließlich wegen der Wirkung des Alkohols selbst — erhöhte Durchlässigkeit des Darms und langsamerer Abbau von Salicylat.
Wodka: wie viel Gluten?
Geringer Gehalt an Gluten. Wodka ist glutenfrei, auch wenn er aus Weizen hergestellt wird, und der Grund ist physikalisch: Gluten ist ein Protein, Protein verdampft nicht, und nur der Dampf verlässt die Brennblase. Das Getreide auf der Flasche sagt etwas über den Geschmack und nichts über das Gluten. Das Gesetz sagt es in einem Satz, und der Satz lohnt das Zitat: Anhang II nimmt „Getreide zur Herstellung von alkoholischen Destillaten einschließlich Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs“ von der Glutenangabe aus. Eine Ausnahme ist ein Urteil über das Verfahren und keine Messung an der Flasche — deshalb bleibt offen, was NACH der Destillation zugesetzt wurde. Die Mengen hängen von Marke und Rezeptur ab — prüfen Sie immer das Etikett des konkreten Produkts.
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